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Kindergesundheit

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Ein Kind und Jugendlicher macht während seiner Entwicklung verschiedene Phasen durch. Währen der Wachstumsphase kommt es in der Regel auch zu vielen unterschiedlichen Gemütszuständen und Krankheiten. Alle Eltern sollten besonders auf eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und frische Luft achten, um das Immunsystem des Kindes zu stärken. Einige Krankheiten lassen sich trotzdem nicht wirklich vermeiden. Das liegt natürlich daran, dass kleine Kinder ihre Finger häufig in den Mund nehmen. Zusätzlich kommen sie im Kindergarten oder in der Schule mit vielen anderen Kindern in Kontakt.

Eine Notfallapotheke sollte im Haushalt mit Kindern nicht fehlen

Nicht immer ist gleich der Gang zum Kinderarzt notwendig. Kleine Wehwehchen wie Husten oder Schnupfen können in vielen Fällen auch durch die Eltern behandelt werden. Es ist sehr sinnvoll, wenn hierfür immer einer kleine Notfallapotheke zur Verfügung steht. In diese Apotheke gehören unter anderem:

– Pflaster
– Verbände
– Fiebersaft / -zäpfchen
– Kohletabletten
– Mittel gegen Übelkeit / Erbrechen
– Kühlpads
– Salbe gegen Verbrennungen und Mückenstiche
– Bei Bedarf Allergietabletten oder Lutschbonbons gegen Halsweh

Wenn eine Notfallapotheke im Haus ist, muss diese gut vor den Händen der Kinder gesichert werden. Auf keinen Fall dürfen Kinder alleine ein Medikament einnehmen. Durch eine Überdosierung kann es zu viel schlimmeren Symptomen oder Nebenwirkungen kommen. Ein Medizinschrank sollte außerdem ständig kontrolliert werden. Sind alle Medikamente noch haltbar? Abgelaufene Medikamente sollten direkt ausgetauscht werden. Sie dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, sondern können in der Regel bei der Apotheke um die Ecke abgegeben werden. Auch Tropfen, Salben oder andere Lösungen können nicht unbegrenzt benutzt werden. Hier ist ein Blick auf den Beipackzettel sehr wichtig. Die meisten Medikamente halten geöffnet nur bis zu 2 Wochen. Danach könnten sich Keime oder Bakterien gebildet haben, da die Tinktur, Salbe oder Lösung nicht mehr luftdicht abgeschlossen ist.

Durch eine Apotheke sind Eltern jederzeit in der Lage, Schniefnasen, abgeschürfte Knie, Hals- oder Kopfschmerzen zu heilen. Nur wenn das Fieber trotz Fiebersaft oder Wadenwickel steigt oder sich die Symptome verschlimmern, muss das Kind beim Kinderarzt vorgestellt werden.

Impfungen sind wichtig

Immer mehr Eltern in Deutschland entscheiden sich dafür, ihr Kind impfen zu lassen. Das zeigt zum Beispiel das Ergebnis einer Schuleingangsuntersuchung. Die wesentliche Grundimpfung haben fast 95% aller Erstklässler erhalten. Trotzdem fällt auch heute noch vielen jungen Eltern die Entscheidung schwer, ob sie ihr Kind impfen lassen sollen oder nicht. Derartige Unsicherheiten sind völlig normal. Ein großer Vorteil ist, dass wenn viele Kinder geimpft sind, treten einige Krankheiten nur sehr selten auf. Teilweise geraten sie sogar völlig in Vergessenheit. Aus diesem Grund werden die Nebenwirkungen der Impfungen etwas kritischer gesehen. Einige Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, Mumps oder Masern sind aber gar nicht so ungefährlich. Sie sind hochansteckend und können für das Kind ernsthafte Folgen haben. Damit eine Ausbreitung in der Bevölkerung auch weiterhin verhindert wird, ist es umso wichtiger, dass Eltern ihr Kind trotz Angst und Zweifel beim Kinderarzt impfen lassen. Der Kinderarzt wird mit den Eltern besprechen, welche Impfungen tatsächlich notwendig sind.

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