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Die Geburt eines Kindes

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Jede Schwangerschaft verläuft anders. Genauso ist es bei einer Geburt. Der Geburtstermin wird vom Frauenarzt berechnet, wobei es sich hierbei um einen ungefähren Wert handelt. In den meisten Fällen kommt das Kinde +/- 10 Tage des errechneten Termins. Nach neun Schwangerschaftsmonaten und den damit verbundenen Strapazen freuen sich viele Frauen auf den ganz besonderen Tag. Bis das Baby tatsächlich das Licht der Welt erblickt, muss der Körper der Mutter einiges leisten. Die eigentliche Geburt beinhaltet das Öffnen des Gebärmuttermunds, das Herausdrücken des Babys und das Ausstoßen der Nachgeburt (Plazenta).

Eine Geburt in 3 Phasen

Bekommt eine Frau das erste Baby, dauert der komplette Geburtsvorgang circa 13 Stunden. Eine Geburt ist zwar jeder Frau anders, aber der eigentliche Ablauf kann in drei Phasen unterteilt werden: Eröffnungsphase, Austreibungsphase oder Nachgeburtsphase. Die Eröffnungsphase tritt bereits Stunden vor der Geburt auf. Während die einen Frauen zu diesem Zeitpunkt schon ins Krankenhaus fahren, machen andere Frauen noch mal einen Hausputz oder gehen in Ruhe baden. Wohl jede Frau hat das Gefühl, noch einmal alles ins Reine zu bringen, damit das Kind in ein geordnetes und sauberes Zuhause kommt.

Jede Geburt ist anders

Wenn die Wehen stärker werden, wird es Zeit, sich auf den Weg ins Krankenhaus zu machen. In der Regel wird das Krankenhaus lange vor dem Geburtstermin aufgesucht und man ist entsprechend vorgemerkt. Das bedeutet nicht, dass man einen bestimmten Termin zur Geburt bekommt, sondern vielmehr dass das Krankenhaus die Eckdaten der Schwangeren bereits vorliegen hat und über eventuelle Komplikationen informiert ist. Währen der Eröffnungsphase öffnet sich der Muttermund bis auf 10 Zentimeter. Dieser Zustand muss mindestens erreicht werden, damit der Kopf des Kindes ohne Probleme durchpasst. Viele anstrengende Wehen müssen zu diesem Zeitpunkt weggeatmet werden. Bei der Eröffnungsphase kommt es bei vielen Frauen auch zu einem Blasensprung. Dadurch drückt das Kind noch mehr auf den Muttermund und stärkere Wehen entstehen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Hebamme den Blasensprung herleiten.

Die Austreibungsphase

Die Austreibungsphase ist für die werdende Mutter am anstrengendsten. Am Ende dieser Phase wird das Kind geboren. Während der Austreibungsphase wird der Kopf des Babys tief in das Becken gedrückt. Der Druck macht sich besonders auf dem Enddarm bemerkbar. Dadurch verspürt die Schwangere den starken Druck zu pressen. Die kräftigen Presswehen können bis zu 90 Sekunden anhalten. Sie werden durch kleine Pausen unterbrochen. Durch die Wehen wird der Kopf immer weiter durch das Becken der Mutter gedrückt. Die Schwangere wird hierbei automatisch kräftig mitdrücken. Bereits nach mehreren Presswehen ist der Kopf des Kindes bereits von außen sichtbar. Die werdende Mutter sollte jetzt den Anweisungen der Hebamme folgen. Dadurch kann ein Dammriss vermieden werden. Zum Schluss wird die Nachgeburt währen der Nachgeburtsphase aus dem Körper der Mutter ausgetrieben. Hierbei handelt es sich um die Plazenta und die Eihaut, die vorab das Kind umgeben und geschützt hat.

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