Krankheit

Das Gehör des Menschen

by Fill -

Das Ohr gehört zu den empfindlichen Sinnesorganen. Sie ermöglichen den Menschen nicht nur das Hören, sondern sind auch für den Gleichgewichtssinn sehr wichtig. Eine Erkrankung in den Ohren kann eine weitreichende Folge haben. Viele Menschen leiden unter einer chronischen Ohrenkrankheit. Das ist für alle Betroffenen schmerzhaft und quälend. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem kompletten Hörverlust. Bei einer Belastung des Gleichgewichtssinns und Gehörs handelt es sich nicht zwingend um eine direkte Erkrankung. Häufig werden die Beschwerden durch eine ganz andere Erkrankung verursacht. Eines der Symptome, die am häufigsten auftreten, ist ein Tinnitus. Hierbei handelt es sich um keine Krankheit. Eine Belastung oder Verletzungen können die unterschiedlichsten Symptome verursachen, die dann als Ohrenkrankheit vom Betroffenen wahrgenommen werden.

Bekannte Ohrenkrankheiten

– Hörverlust
– Tinnitus
– Hörverlust und Diabetes
– Morbus Meniére
– Mittelohrenentzündung
– Gehörgangsentzündung
– Lagerungsschwindel
– Schwerhörigkeit
– Paukenerguss

Mittelohrenentzündung kommen sehr häufig vor. Fast jeder Deutsche hat schon einmal darunter gelitten. Die Schmerzen, die die Betroffenen damit machen, bleiben meist lange in Erinnerung. Es wird zwischen einer akuten und chronischen Mittelohrenentzündung unterschieden. Die Ursache für die Erkrankung sind Bakterien oder Viren. Auch eine Gehörgangsentzündung und Probleme mit dem Trommelfell sind keine Seltenheit. Eine weitere Störung der Hörfunktion ist ein Tinnitus. Dieses Symptom kann für Betroffene sehr nervig sein. Ebenso störend ist ein Hörsturz. Hierbei handelt es sich zumindest um einen einseitigen Hörverlust. Unter einem Hörverlust leiden rund 14 Millionen Menschen in Deutschland.

Ohrenerkrankungen können sehr schmerzhaft sein

Viele Ohrenerkrankungen sind Entzündungen. Es gibt aber noch viele direkte Erkrankungen des Ohres, die sehr schmerzhaft sein können. Eine eitrige Entzündung des Mittelohres wird auch als Cholesteatom bezeichnet. Als Folge der Erkrankung kann es zu einer Schädigung von anderen Ohrenbereichen kommen. In vielen Fällen treten zusätzlich Kopfschmerzen auf. Eine der möglichen Ursachen ist ein Defekt des Trommelfells. Bei einigen Menschen handelt es sich um ein Cholesteatom, das angeboren ist. Ein operativer Eingriff durch einen Facharzt kann hilfreich sein. Durch die OP kann der betroffene Bereich wiederhergestellt oder durch eine plastische Rekonstruktion wiederhergestellt werden.

Eine ganz andere Erkrankung ist eine Otosklerose. Durch Knochenneubildungen oder -verhärtungen an Amboss, Hammer oder Steigbügel kann der Schall über die Ohrknöchelchen nicht mehr richtig weitergeleitet werden. Als Folge kann ein Tinnitus oder eine Schwerhörigkeit ausgelöst werden. Die Ursachen sind hierfür noch nicht komplett erforscht. Man geht davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Virusinfektion, erheblichen Veranlagungen und fehlerhaften Autoimmunprozessen gibt. Häufig sind vor allem die tiefen Frequenzen bei einem Hörverlust betroffen. Durch eine Operation kann das Hörvermögen meistens wiederhergestellt werden. Beim Usher Syndrom handelt es sich um eine erblich bedingte und seltene Erkrankung. Sie verursacht eine Degeneration von Innenohr und Netzhaut. Der Betroffene hat beim Usher Syndrom eine langsam immer fortschreitende Schädigung des Gehörs und der Sehkraft. Betroffen sind im Innenohr die feinen Haarzellen. Durch sie geraten die Schallwellen in Schwingungen. Als Folge können die Betroffenen einige Signale schlechter oder gar nicht mehr hören. Durch Medikamente kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden.

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